Eichenprozessionsspinner sind Schädlinge, die saisonal akut und zum Teil in großen Mengen auftreten. Sie stellen eine ernste Gefährdung von Menschen und Haustieren dar und müssen umgehend bekämpft werden. Wir stehen Ihnen für eine Beseitigung jederzeit zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an:

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Weitere Informationen zu den Eichenprozessionsspinnern finden Sie nachfolgend oder unter wikipedia.de.

Eine aktuelle Karte der Ausbreitung in Bayern und Unterfranken bietet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft hier. Selbstverständlich übernehmen wir jedoch auch die Bekämpfung der Schädlinge in Hessen und Baden-Würtemberg.

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Der Eichenprozessionsspinner

(Thaumetopoea processionea) ist ein Pflanzen- und Gesundheitsschädling, der – wie der Name schon sagt – vornehmlich an Eichenbäumen auftritt. Betroffen sind zumeist die Gattungen Roteiche, Traubeneiche und Stieleiche.

Der Name der Eichenprozessionsspinner leitet sich von ihrem typischen Verhalten ab, von ihren Nestern aus gemeinsam in Kolonnen in die Eichenkronen zu Wandern (prozessieren), um sich dort von Blättern zu ernähren. Sie bevorzugen ein trocken-warmes Klima und neigen in sehr trockenen Jahren zur Massenvermehrung und geographischen Ausbreitung. Als „Sonnenanbeter“ findet man Eichenprozessionsspinner in der Regel in licht bewachsenen Eichenwäldern, an südlichen Waldrändern sowie an einzelnen Eichenbäumen vor.

Gefahren durch Eichenprozessionsspinner-Befall

Dabei ist vor weniger ihre Schädlichkeit für Pflanzen, sondern vielmehr ihre Rolle als Gesundheitsschädling von Bedeutung:

Die Larven, also die Raupen der Eichenprozessionsspinner verfügen über einen wirksamen Verteidigungsmechanismus, der sie vor ihren Fressfeinden schützt. Die giftigen Raupenhaare können aber auch beim Menschen schwerwiegende gesundheitliche Schäden und allergische Symptome hervorrufen. Dazu gehören unter anderem Hautausschlag (die so genannte ‘Raupendermatitis‘), eine Entzündung der Augen und massive Beeinträchtigung der Atemwege bis hin zu allergischen Schockreaktionen.

Seine Pflanzenschädlichkeit hält sich dagegen in der Regel in Grenzen: Die Raupen können zwar für kurzzeitige, erhebliche Beeinträchtigung der befallenen Bäume durch Lichtungs- oder sogar völligen Kahlfraß sorgen. Dank der großen Regenerationskraft der Eichen führt dies jedoch nur selten zu einer dauerhaften Beeinträchtigung.

Bekämpfung

Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner:

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